Der neue zLift ist da!

Nach mehrjähriger Testphase bietet VOLLMER nunmehr auch einen standardisierten Serienaufzug für den Geschoßwohnungsbau von Bauträgern, Generalunternehmern und Projektentwicklern an. Der zLift zielt auf den üblicherweise von Aufzugkonzernen beherrschten Markt für Kauf- und Investitionsimmobilien ab.

Preislich konkurriert der zLift mit allen gängigen Standardprodukten der Aufzugkonzerne und bietet entsprechend eine willkommene Alternative aus dem Mittelstand in vergleichsweise hoher Qualität und Zuverlässigkeit bei üblicher Flexibilität im Bauprozess.

Dabei bleiben auch die späteren Betreiber der Immobilien in diesem Niedrigpreissegment erstmals unabhängig von dem Hersteller der Aufzuganlage, da sämtliche Komponenten herstellerunabhängig produziert werden und am Markt für jedermann frei verfügbar sind. Das gilt auch und insbesondere für die offenen Steuerungen, die weder durch Zugangscodes geschützt sind, noch in der Betreuung durch mangelnden Zugang zu Ersatzteilen, elektronische Terminals, Software-Dokumentationen und zuletzt auch Schulungen dem marktüblichem Wettbewerb entzogen werden.

Testen Sie den zLift – wir zeigen Ihnen die ganze Bandbreite der Optionen auf und stellen Ihnen alle notwendigen Planungsunterlagen zur Verfügung - innerhalb weniger Tage!

Zu den Planungsdetails...

Novellierung der Betriebssicherheitsverordnung

Seit dem 1. Juni 2015 ist eine Neufassung der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) in Kraft getreten, durch die insbesondere die Verantwortung der Betreiber von Aufzuganlagen abermals verschärft wurde. In dieser neu erlassenen Verordnung werden unter anderem erstmals konkret Ordnungswidrigkeiten benannt, die bei Missachtung der Vorgaben unter Umständen als Straftat gewertet werden können.

Die wichtigsten Neuerungen der Betriebssicherheitsverordnung auf einen Blick:

  • Einheitliche Prüffrist der wiederkehrenden Hauptprüfungen von maximal zwei Jahren grundsätzlich maßgeblich; dies gilt nunmehr auch für Aufzugsanlagen nach Maschinenrichtlinie, die bisher nur alle vier Jahre geprüft werden mussten. (siehe: Anhang 2 Nummer 4 BetrSichV)
  • Zugelassene Überwachungsstellen (ZÜS) können die Prüffristen nach eigenem Ermessen reduzieren, d. h. kürzere Intervalle festlegen (siehe: Anhang 2 Abschnitt 2 Nummer 4 BetrSichV)
  • Prüfplakette in der Kabine, die über Monat und Jahr der nächsten Prüfung informiert (siehe: §17 BetrSichV)
  • Prüfung vor Inbetriebnahme zusätzlich zur Inverkehrbringung (nur) bei Neuanlagen (siehe: §15 BetrSichV)
  • Erstellung eines Notfallplans (siehe: Anhang 1 Nummer 4 BetrSichV)
  • Installation eines Zweiwege-Kommunikationssystems für Notrufe (siehe: Anhang 1 Nummer 4 BetrSichV)
  • Instandhaltung durch fachkundige Person mit nachgewiesener Qualifikation (siehe: §10 BetrSichV)
  • Ordnungswidrigkeiten können unter Umständen als Straftat gewertet werden (siehe: §23 BetrSichV)

Die Karenzzeit für bestehende Aufzuganlagen zur Erstellung der Notfallpläne läuft am 31. Mai 2016, die für die Installation eines Zwei-Wege-Kommunikationssystems für Notrufe am 31. Dezember 2020 ab. Wir weisen allerdings darauf hin, dass aufgrund der hohen Stückzahl betroffener Aufzüge von geschätzt 200.000 in ganz Deutschland umgehend mit der Erstellung bzw. Nachrüstung begonnen und entsprechende Termine rechtzeitig reserviert werden müssen.

Die volle Fassung der novellierten Betriebssicherheitsverordnung finden Sie hier. Selbstverständlich beraten wir Sie auch gerne persönlich über die Anforderungen in Ihrem konkreten Anwendungsfall.